Diözesanmuseum St. Afra

Augsburg

Innenansicht des Diözesanmuseums

Kurzbeschreibung

Das im idyllischen Domviertel gleich hinter dem Dom gelegene Diözesanmuseum hat seit dem Jahr 2000 seine Pforten geöffnet und präsentiert sakrale Kunst aus 17 Jahrhunderten.

Eingebettet zwischen gotischem Domkreuzgang, romanischem Kapitelsaal des alten Domklosters und Resten des karolingischen Domes empfängt das Museum mit einer überraschend modernen Fassade die Besucher.

In den teils historischen, teils neu geschaffenen Räumen beherbergt das Museum eine weitgefächerte Auswahl bedeutender Kunstwerke aus den verschiedensten Epochen und Gattungen der seit 1872 bestehenden Sammlung. Hier lebt die spannende und wechselvolle Geschichte von Kirche, Konfession und Kunst in und um Augsburg in den Kunsterzeugnissen weiter.

Die Ausstellung informiert abwechslungsreich über den Augsburger Dom und die Geschichte des Bistums. Mit seinem umfangreichen Bestand an wertvollen Augsburger Goldschmiedearbeiten aus den Bereichen liturgisches Gerät und Reliquiare nimmt das Museum auch die Funktion einer Domschatzkammer wahr.

Daneben finden sich Highlights von europäischer Bedeutung, wie die die Ulrichsgewänder aus dem 10. Jahrhundert, das ottonische Bronzeportal des Domes oder die Funeralwaffen Kaiser Karls V., die eindrucksvoll die Rolle der Kirche als einer der wichtigsten Auftraggeber und Kunstförderer vermitteln.

Aktuell ist ein reich bebilderter Katalog erschienen, der erstmals den Bestand des Museums vollständig erfasst.

Unser Angebot an Sonderausstellungen, Führungen, Museumspädagogik und anderen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage.

Sammlungsschwerpunkte

Paramente aus dem 6. bis 12. Jh.

Altäre, Altarskulpturen, Altargemälde

Liturgische Geräte, 11. bis 18. Jh.

Funeralwaffen Kaiser Karls V.

Bronzeportal des Augsburger Doms, 11. Jh.

Wechselausstellungen in der Vergangenheit (Auswahl)

2001: Wolle, Leinen, Seide. Moderne liturgische Kunst der Sr. Animata Probst aus Dillingen

2002: Kunst baut Brücken. Sammlung moderner religiöser Kunst aus dem Vatikan

2003: Gold und Silber, Augsburgs glänzende Exportwaren

2004: Hl. Afra. Eine frühchristliche Märtyrerin in Geschichte, Kunst und Kult

2006: St. Moritz. Eine Stiftskirche und ihr Kunstschatz im Wandel der Zeiten

2007: Krokus, Tulpen und Levkojen. Kupferstiche aus dem Pflanzenbuch ?Hortus Eystettensis?

2007: Der heilige Bischof Simpert: Der fast vergessene Dritte im Bunde

2008: Krippenkunst

2009: Der Augsburger Dom in der Barockzeit

2010: Johann Evangelist Holzer ? Maler der Lichts

2011: In Hildesheim erdacht, in Augsburg gemacht. Schätze aus dem Hildesheimer Diözesanmuseum