Klostermuseum Ottobeuren

Ottobeuren

Kurzbeschreibung

Das zweitälteste Museum des Allgäus gründete P. Magnus Bernhard OSB zusammen mit P. Kaspar Kuhn OSB 1881 in den Repräsentationsräumen der ehemaligen, 1802 aufgehobenen Reichsabtei. In diesen von berühmten Künstlern (Jacopo Amigoni, Antonio Bossi, Johann Jakob Zeiller, Johann Bapt. Zimmermann u.a.) ausgestatteten Räumen wird eine erstaunliche Vielfalt von qualitätsvollen Werken aus allen Bereichen der Kunst, hauptsächlich aus der Gotik, der Renaissance und dem Barock, geboten. 1966 bereicherte die Bayerische Staatsgemäldesammlung das Museum in zwei eigenen Räumen mit hochrangingen Bildern, die bis 1802 der Reichsabtei gehörten.

Neben diesen Ausstellungsobjekten bilden allein schon die ehemaligen Repräsentationsräume der Reichsabtei weitere Höhepunkte: z.B. die Barockbibliothek von 1715/16, die Abteikapelle von 1724, der Theatersaal von 1724/25 und ganz besonders der Kaisersaal von 1725 mit seinem Vestibül, wo in den Sommermonaten öffentliche Kammerkonzerte dargeboten werden.

Das Klosterkaffee und der Klosterladen runden den Museumsbesuch harmonisch ab und erinnern auf ihre Art und Weise an den Besuch eines weiteren Höhepunkts, nämlich der weltberühmten Barockbasilika mit ihrer bezaubernden Rokokoausstattung.

Sammlungsschwerpunkte

Kunst und Kultur des ehemaligen Reichsstifts Ottobeuren

Wechselausstellungen in der Vergangenheit (Auswahl)

2000 Die Ottobeurer Barockkrippe (seitdem Dauerausstellung in eigenem Raum)

2001 Fürstenberger Porzellan (seitdem Dauerausstellung im Eustachiuszimmer); Der Ottobeurer Schnitzbruder Frater Felizian Lutz (1898-1969)

2002 Das Genie P. Ulrich Schiegg OSB. Ausstellung zum 250. Geburtstag

2004 Musikinstrumente aus aller Welt; Ikonenausstellung