Domschatz- und Diözesanmuseum

Eichstätt

Kurzbeschreibung

Im Jahre 1901 schenkte der kunstsinnige Pfarrer Sebastian Mutzl dem Bischöflichen Seminar Eichstätt seine Sammlung christlicher Kunst und legte damit den Grundstock für das Diözesanmuseum Eichstätt. Nach wechselvoller Geschichte, seiner vorübergehenden Schließung 1943 und der Wiedereröffnung im Jahre 1947, fand das Museum im ?Kipfenberger Stadel? südöstlich des Domes und in Barockräumen über dem Mortuarium eine neue Heimat. Nach dem Ausbau der vom Verfall bedrohten Räume von 1977-1982 wurde das Museum im März 1982 als ?Diözesanmuseum Eichstätt? eröffnet. Seitdem konnte die ursprüngliche Sammlung durch bedeutende Erwerbungen, wie die drei mittelalterlichen Tapisserien zur Walburgislegende oder das Fabersche Silberaltärchen, bedeutend erweitert werden. Seit 2001 trägt das Museum den neuen Titel ?Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt?.

Sammlungsschwerpunkte

Malerei und Plastik des Spätmittelalters, Textilien und Paramente des Mittelalters und des Barocks, Goldschmiedearbeiten vom 12. bis zum 20. Jahrhundert, religiöse Volkskunst, archäologische Funde

Wechselausstellungen in der Vergangenheit (Auswahl)

Johann Evangelist Hölzl. Ein Rokokomaler in Ingolstadt, 1985.

Hl. Willibald 787-1987. Künder des Glaubens. Pilger Mönch Bischof, 1987.

Heilige Walburga hilft aus aller Not, 2000.

Der Dom im Wandel, 1999.

Matthias Löbermann. Ein Totentanz oder das Leben, 2001.

Sebastian Mutzl (1831-1917). Priester, Künstler und Sammler, 2002.

Gar köstlich Ding. Die Kunst der Eichstätter Gold- und Silberschmiede, 2002.

Jacques Gassmann. Bilder zur Apokalypse, 2000.

Peter Holme. Illustrationen der vier Evangelien, 1994.

Dorothea Brockmann OSB (1899-1983). Scherenschnitte, Kinderbücher, Gebrauchsgraphik, 2001.

Den Sternen entlang. Auf dem Jakobsweg nach Santiago und Finisterre, 2003.

Emil Scheibe, 2003.

Karl Waibel, 2004.