Schatzkammer und Museum des Deutschen Ordens

Wien

Schatzkammer und Museum des Deutschen Ordens
Singerstraße 7/1
1010 Wien
Österreich

Telefon: (+43) (0)1 512 10 65 214
Fax: (+43) (0)1 512 15 52
E-Mail: schatzkammer@deutscher-orden.at
Website: http://www.deutscher-orden.at

Ansprechpartner/in: Martina Jurstak

Die Schatzkammer des Deutschen Ordens, gelegen in unmittelbarer Nähe des Stephansdoms, ist eine der ältesten Kunstsammlungen Wiens. Angesichts der über 800-jährigen Geschichte des Ordens, die sich geographisch von der Kreuzfahrerburg Akkon in Palästina über die Ränder Europas, von Sizilien und Spanien über Preußen bis schließlich Österreich erstreckt, nimmt die Schatzkammer einen Rang von europäischer Bedeutung ein. Der Deutsche Orden wurde als Spitalorden gegründet, war über Jahrhunderte als Ritterorden verbreitet und lebt heute als geistlicher Orden fort. Seit beinahe 200 Jahren ist die Zentrale des Ordens mit dem Sitz des Hochmeisters in Wien.

In den Räumen des Wiener Ordenshauses präsentieren sich Ihnen die Schätze einer bewegten Vergangenheit, das Kunstverständnis bedeutender Ordensmitglieder und die Verbundenheit des Ordens zum zeitgenössischen Kunsthandwerk und seinen Schöpfern. Der überwältigende Glanz vieler Kleinodien führt Sie durch die Geschichte des Ordens. Als frühes Zeugnis der Sammelleidenschaft der Habsburger und Kern der Schatzkammer sind Teile der Kunstkammer des Hochmeisters Erzherzog Maximilian III. von Österreich aus der Zeit um 1600 auf die Gegenwart überkommen.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt in den Epochen von Gotik, Renaissance, Barock und Historismus. Sie sehen liturgische und profane Kunstgegenstände, Insignien, Münzen und Medaillen des Ordens und überreich verzierte orientalische Waffen. Hier begegnen Ihnen kostbares Tafelgeschirr, Uhren, Gläser und Gefäße von origineller Formgebung, Altargemälde und Bildnisse zahlreicher Hochmeister. Ausgestellt sind ferner in der Schatzkammer wichtige Dokumente aus dem Zentralarchiv des Deutschen Ordens.

Die Schatzkammer, die 1971 als Museum eingerichtet wurde, hat im Jahr 2005 eine umfassende Renovierung erfahren. Wiedereröffnung am 22. April 2006.

Sammlungsschwerpunkte

Liturgische Gefäße, Tafelgeschirr, Kunstkammerbestände (14. – 20. Jahrhundert)
Altargemälde des 15. Jahrhunderts
Hochmeisterbildnisse (16. – 20. Jahrhundert)
Münzen, Medaillen, Siegel, Insignien, Orientalische Waffen

Besonderheiten

  • Das Museum ist barrierefrei eingerichtet.
  • Das Museum verfügt über einen Shop.

Im Deutschordenshaus befindet sich ebenfalls das Zentralarchiv des Deutschen Ordens (DOZA).